Was der Energiepass kostet
Die Kosten handeln Eigentümer und Berater frei aus, deshalb sind die Preise
auch sehr unterschiedlich.
Für den bedarfsorientierten Pass beträgt das Honorar etwa 200
bis 300 Euro, bei großen Gebäuden auch mehr.
Stellt der Hauseigentümer die Daten selbst zusammen, zahlt er
rund 150 bis 200 Euro.
Die anhand der Verbrauchswerte berechnete Variante ist günstiger.
Im Gespräch sind je nach Anbieter und Objekt etwa 50 bis 100 Euro je Gebäude.
Der Energiepass gilt zehn Jahre und für alle Wohnungen eines Hauses. Der Eigentümer
darf die Kosten für den Energiepass nicht auf die Mieter umlegen. Bereits vorliegende
Ausweise, die wie der Dena-Energieausweis nach einheitlichen Regeln erstellt wurden,
oder Wärmebedarfsnachweise neuer Gebäude bleiben gültig.
Umfassende Beratung für Öko-Maßnahmen wie Wärmeschutz, Heizungsmodernisierung oder
die Nutzung neuer Energien inklusive Gutachten bieten die Energieberater, die
das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle in einer Liste führt (BAFA).
Die Gutachten können bis zu 1000 Euro kosten und werden vom Staat bezuschusst.
Gefördert werden Häuser, deren Bauantrag vor dem 31.12.1994 gestellt wurde.
Der maximale Zuschuss wurde zum 1. Mai 2008 noch einmal deutlich erhöht und
beträgt für
ein Ein- oder Zweifamilienhaus 300 Euro,
für Gebäude mit mindestens
drei Wohneinheiten 360 Euro.
Für die Beratung zur Stromeinsparung gibt
es zusätzlich 50 Euro.
Auch Thermografiegutachten mit einer Wärmebildkamera werden
gesondert mit pauschal 150 Euro bezuschusst.
Den Antrag stellt der BAFA-Berater.
Ausführliche Informationen und Beraterlisten unterwww.bafa.de.
In aller Regel reichen
die Zuschüsse für die Erstellung eines umfassenden Energiepasses aus, sodaß für den
Hauseigentümer keine Kosten anfallen.