Solarstrom - Windkraft - Dachsanierung

                                                               




Thermal Response Test

Der Thermal Response Test wird aus Kostengründen nur bei großen Anlagen eingesetzt und dient der Ermittlung der thermischen Eigenschaften des Untergrundes zur Optimierung von geothermischen Anlagen

Der Thermal Response Test ist ein international bewährtes Verfahren zur Bestimmung thermischer Untergrundparameter. Dabei wird eine fertig ausgebaute (und im späteren Sondenfeld verwendbare) Erdwärmesonde mit einem definierten Wärmeeintrag über einen Zeitraum von meist 72 Stunden belastet und somit der Untergrund zu einer Temperaturantwort ("response") angeregt. Diese Reaktion ist charakteristisch für dort anstehenden Gesteine und lässt die Berechnung der effektiven Wärmeleitfähigkeit im weiteren Umfeld der Sonde zu.

Zusätzlich können mit dem Test die ungestörte Untergrundtemperatur und der thermische Bohrlochwiderstand bestimmt werden. Diese drei spezifischen Werte sind die wichtigsten Eingangsparameter in Simulationsprogramme (wie beispielsweise "EED" Earth Energy Designer) zur Berechnung des thermischen Verhaltens von Erdwärmesondenfeldern.

Die Ergebnisse eines Thermal Response Tests sind unbedingte Voraussetzung für die Konzeption der Erdwärmesondenfelder bei Anlagen > 30 kW (siehe VDI 4640). Die Gesamtbohrmeter als wichtigster Invest-Kostenfaktor können in Abhängigkeit der jeweiligen Untergrundeigenschaften klar festgelegt werden. Somit ist in vielen Fällen eine technische und finanzielle Optimierung der geothermischen Anlage sowie eine Gewährleistung der erforderlichen Wärme- und Kälteleistung möglich.

Das von geoENERGIE Konzept GmbH entwickelte Messgerät "smarTRT" ist seit Januar 2007 im Einsatz und stellt mit seiner kompakten Bauweise eine konsequente Weiterentwicklung bestehender Testgeräte dar. Mit Hilfe der integrierten Datenfernübertragung ist jederzeit und ortsunabhängig ein Zugriff auf die aktuellen Messkurven möglich.


Funktionsweise Thermal Response Test

1 Datenlogger für Vorlauftemperatur, Rücklauftemperatur, Außentemperatur und Durchsatz,
2 Steuerung, 3 Hydraulikbaugruppe mit Heizelement und Umwälzpumpe, 4 GSM Funkmodem,
5 Stromversorgung,
6 Bohrung mit eingebauter Erdwärmesonde

















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